Staatliche Antikensammlungen

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Das Gebäude

1838 bis 1848 ließ König Ludwig I. (1786 – 1868) den Architekten Georg Friedrich Ziebland* (1800 – 1873) am klassizistischen Königsplatz ein von korinthischen Tempeln inspiriertes Ausstellungsgebäude errichten – mit einer Bavaria im Zentrum des Giebelfeldes. Weil der Königsplatz vor der Errichtung der → Glyptothek tiefer gelegt worden war, setzte Georg Friedrich Ziebland das neue Bauwerk auf eine 22-stufige Freitreppe, um es auf dieselbe Höhe wie das Nachbargebäude zu bringen: die ebenfalls von ihm gestaltete → Kirche St. Bonifaz.

In dem Neubau gegenüber der Glyptothek befand sich 1869 bis 1872 das königliche Antiquarium, und 1897 wurde es der Münchener Secession übertragen. Nach dem Ersten Weltkrieg zog die Neue Staatsgalerie dort ein. Das im Zweiten Weltkrieg vor allem im Inneren schwer beschädigte Gebäude wurde entkernt wieder aufgebaut und 1967 neu eröffnet, nun als Staatliche Antikensammlungen.

*) Mehr zu Georg Friedrich Ziebland im Album über Architekten

Exponate

Antike Kunstwerke und Gebrauchsgegenstände von Griechen, Etruskern und Römern, von der kykladischen Kultur der Ägäis im 3. Jahrtausend vor Christus bis in die Spätantike im 5. Jahrhundert n. Chr. sind in den Staatlichen Antikensammlungen am Königsplatz ausgestellt.

Staatliche Antikensammlungen: tönerne Pyxis aus Athen
Staatliche Antikensammlungen: Büste einer Frau aus Rhodos

tönerne Pyxis aus Athen, 750 – 700 v. Chr. / Büste einer Frau aus Rhodos, 600 – 575 v. Chr. (Fotos 2023)

Jupiter Optimus Maximus
Römische Bronzestatuette:
Jupiter Optimus Maximus, nach 69 n. Chr. (Foto: 2023)
Figuralgefäße aus Nordafrika
Figuralgefäße aus Nordafrika, 2. Hälfte des 2. Jh. / frühes 3. Jh. n. Chr. (Foto: 2023)
Römisches Diatretglas aus Köln
Römisches Diatretglas aus Köln, 4. Jh. (Foto: 2023)

Antike am Königsplatz (offizielle Website der Antikensammlungen und Glyptothek)