WOW-Museum München

OpenStreetMap

Das Museum

Von 2015 bis 2019 entwickelten Vanessa und Matthias Kammermann den Plan für ein Museum rund um das Thema optische Täuschungen. Das WOW-Museum eröffneten sie dann 2020 in Zürich. Vier Jahre später kam das WOW-Museum in München dazu (Adresse: Tal 27).

Das Konzept wurzelt in den Lachkabinetts, wie sie für Vergnügungsparks entwickelt wurden. Die dort üblichen Zerrspiegel gibt es auch im WOW-Museum, aber dort sind sie nebensächlich. Die eigentlichen Illusionen geschehen interaktiv in Lichterwelten und immersiven Räumen, durch Installationen und Augmented Reality. Alles dreht sich um Perspektive und Wahrnehmung, Illusion und optische Täuschung.

Die Besucherführung geschieht durch runde QR-Codes.

Die Ausstellung

Im »Wonder Lab« lassen sich kleine Experimente durchführen, wobei sich Kunst, Technik und Wissenschaft spielerisch verbinden.

Der norwegische Medienkünstler Øyvind Kolås lässt ein Schwarzweißfoto des Gemäldes »Das Mädchen mit dem Perlenohrring« von Jan Vermeer durch farbige Punkte wie ein Farbfoto aussehen. Diesen Effekt der Farbassimilation entdeckte der Physiker Wilhelm von Bezold 1876: Gegenstände nehmen scheinbar die Farbe darüber gelegter Muster an. Deshalb werden beispielsweise Orangen in roten Netzen angeboten.

Wonder Lab im WOW-Museum
Wonder Lab im WOW-Museum
Wonder Lab im WOW-Museum

»Wonder Lab« (Fotos: Februar 2026)

Spiegelungen
Spiegelungen (Foto: Februar 2026)

Künstler wie Lola Crosina Caballero, Duo Carnovsky, Patrick Hughes, Pfeifer & Kreutzer, Felix Rodewaldt, Esther und Peter Zahel, Tobias Ziegler haben einige der Räume im WOW-Museum gestaltet.

Wege durchs WOW-Museum
Wege durchs WOW-Museum

WOW-Museum München (offizielle Website)